1000 Euro Vertragsstrafeversprechen bei Werbesendung

Vertragsstrafeversprechen 1000 EURO bei unerwünschter Werbung

Mit einem Hinweis an ihrem Briefkasten, dass Sie keinen Werbeeinwurf wünschen, liegt juristisch betrachtet ein so genannter Sperrvermerk vor. Es ist dem Zusteller daher natürlich an sich verwehrt, die Werbesendung einzugeben. Dennoch kann dies immer wieder geschehen. Allerdings kann man dieses Verhalten abmahnen lassen. Der Abmahnende darf sich hierbei auch sofort anwaltlicher Hilfe bedienen. Ist die Abmahnung gerechtfertigt, so hat der Abgemahnte das Rechtsanwaltshonorar zu erstatten. Zudem ist eine strafbewehrte Verpflichtungs- und Unterlassungserklärung abzugeben. Wird die ungewünschte Werbung dennoch erneut eingegeben, hat der Werbende eine Vertragsstrafe zu bezahlen an den Werbeempfänger. Hier können durchaus auch Vertragsstrafen von bis zu 1000 Euro bei erneutem Einwurf anfallen, was ich neulich wieder für meine Mandantschaft erreicht habe.

Rechtsanwältin Jasmin Pesla
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